VERANTWORTUNG

Mit Weitsicht.

In die Zukunft.

Uns liegt der gewissenhafte Umgang mit den gewonnenen Ressourcen am Herzen. Als regionales Unternehmen tragen wir dazu bei, die Transportwege kurz zu halten.
Um Umweltschäden vorzubeugen, überwachen wir kontinuierlich den Grundwasserspiegel, analysieren regelmäßig Wasserproben und lassen das Verfüllmaterial unserer Gruben extern nach LAGA PN 98 prüfen.

Auf einer abgebauten und rekultivierten Kiesfläche steht heute unsere Photovoltaikanlage und erzeugt Strom aus Sonnenenergie. Die Rekultivierung führen wir nach den Vorgaben der Genehmigungsbescheide aus. Altasphalt von Baustellen bereiten wir im eigenen Werk auf und setzen ihn im Asphalt und im Wegebau wieder ein. So benötigen wir weniger neu gewonnenes Gestein.

Naturschutz & Rohstoffgewinnung

Naturschutz & Rohstoffgewinnung

Mit Vielfalt.

Gewinnen.

Die Gewinnung von Rohstoffen steht nicht immer im Konflikt mit der Natur. Schon während der aktiven Kiesgewinnung entsteht ein strukturreiches Biotopnetzwerk. Es bilden sich Kleingewässer, Kieswände, Lesesteinhaufen, Baggerseen und freie Kiesflächen. Dieser Mix aus nebeneinander bestehenden und immer wieder neu geschaffenen Lebensräumen stellt die Grundlage für eine hohe biologische Vielfalt dar, die Arten mit ganz unterschiedlichen Ansprüchen auf relativ kleinem Raum umfasst. Richtig gestaltet, können Kiesgruben Lebensräume für Arten bieten, die anderswo kaum noch Platz finden.

Vor allem konkurrenzschwache Arten, die dynamische Flussauenbereiche oder Kleinstgewässer einst ihr Zuhause nannten, finden in den mit Wasser gefüllten Senken und Fahrspuren der Abbaufahrzeuge wertvolle Ersatzlebensräume. Sie sind weitgehend frei von Vegetation und natürlichen Feinden und bieten aufgrund ihrer flachen Struktur ideale Bedingungen. An genau diese extremen Lebensräume sind viele heimische Pionierarten perfekt angepasst. Abbau- und Renaturierungsflächen können Lebensräume für unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten schaffen.

Im Werk 3 fördern wir den Kies im Nassabbau. So nutzen wir die Lagerstätte bis in die Tiefe und brauchen für dieselbe Menge Kies weniger Fläche.

Photovoltaikanlage

Photovoltaikanlage

Unser Grund.

In neuem Licht.

Wir nutzen das Sonnenlicht als Energiequelle. An unserem Standort betreiben wir eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie. Die erzeugte Energie wird in unsere betriebliche Energieversorgung eingebunden. Gleichzeitig nutzen wir Flächen, deren Rohstoffpotenzial erschöpft ist, effizient weiter. Dadurch vermeiden wir, dass für erneuerbare Energien weitere Eingriffe in die Natur notwendig werden und Flächen, die zur landwirtschaftlichen Nutzung geeignet sind, nicht beansprucht werden müssen.

Die Magerwiese auf unserem Photovoltaikfeld wurden durch eine Saatgut-Übertragung einer geeigneten Spenderfläche eingesät. Auf einem Teil der Fläche entwickelt sich eine natürliche Vegetation durch Sukzession.

So entstehen zusätzliche Vegetationsstrukturen, die von unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten genutzt werden. 

Unsere Photovoltaikinitiative ist auch ein Zeichen unserer Unabhängigkeit. In Zeiten schwankender Energiepreise macht uns der eigene Solarstrom ein Stück unabhängiger.

Es ist unser Weg, der Tradition treu und gleichzeitig innovativ zu bleiben. 

Renaturierungsmaßnahmen

Renaturierungs- maßnahmen

Aus Abbauflächen.

Neue Landschaften.

Im Zuge der Renaturierung entstehen auf ehemaligen Abbauflächen unterschiedliche Standort- und Landschaftsstrukturen, die je nach Zielsetzung naturnah entwickelt oder wieder der ursprünglichen Nutzung zugeführt werden. 

Nach Nutzung einer Fläche zur Rohstoffgewinnung gibt es verschiedene Methoden, um das Gebiet zu renaturieren. Diese passen wir individuell an das natürliche Umfeld an, das die zu renaturierende Fläche umgibt. 

Eng am zentralen Ziel naturnaher Forstwirtschaft orientiert, pflanzen wir unter anderem Arten wie Weißtannen, Lärchen und Rotbuchen im Mischbestand. Durch diesen der Natur nachempfundenen Mischbestand kann der zukünftige Wald den Wetterextremen aufgrund des Klimawandels besser entgegenstehen. 

Am Rand unserer Betriebsflächen nutzen wir die Möglichkeit die vorhandene Artenvielfalt zu fördern und erstellen Ersatzhabitate für Zauneindechsen mit Steinhaufen als Sonnenplätze und Wurzelstöcken als Versteckmöglichkeit, sowie Wassertümpel in unterschiedlichen Größen.

In diesem Rahmen erhalten wir auch Lebensräume wie Pioniertümpel ohne Vegetation, um die Artenvielfalt speziell für Amphibien zu fördern und ihnen geeignete Laichplätze zu bieten. Temporäre Kleinstgewässer erwärmen sich schnell und sind ein optimaler Lebensraum für die streng geschützte Gelbbauchunke. Da die Tümpel meist vegetationslos bleiben, siedeln sich keine konkurrierenden Arten oder Fraßfeinde an.

Offene, wenig bewachsene Kiesflächen können geeignete Brutbedingungen für Arten der Trockenlebensräume bieten.

Sie sind neugierig? Dann melden Sie sich bei uns!

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